Die Gschichte.
Eigentlich ein guter Anfang, eine tolle Überschrift und sicher fragen sich nun alle: Wie fängt diese Geschichte von den Verrückten auf der Bank denn an?
Jedoch gibt es keinen richtigen Anfang dieser, unserer Geschichte.
Da war am Anfang ein 14-jähriges Mädchen, Andrea, die sich immer dann auf Rudis Bank gesetzt hat, wenn sie zu früh dran war. Wenn sie ein paar Häuser weiter mit einem jungen Mann verabredet war, der arbeiten ging und eben auch mal etwas später nach Hause kam, als er sich zuvor ausgerechnet hatte.
Andrea wartete eben auf dieser Bank darauf, dass ihr damaliger Schwarm endlich nach Hause kam. Eine bessere Idee, als sich auf den Bordstein vors Haus zu setzten war es allemal.
Mit der Zeit freundete sie sich wieder mit ihrer Cousine Svenja an.
Immerhin gingen die zwei zusammen in eine Klasse und verstanden sich nach einiger Zeit Stillschweigen wieder richtig gut.
Wenn Svenja am Nachmittag ihre beste Freundin besuchte und dann Abends nach Hause ging, so kam es nicht selten vor, dass Andrea sich noch für ein paar schöne Stunden mit ihrem Schwarm verabredete.
War dieser jedoch noch nicht zu Hause, so blieb Svenja bei Andy und wartete mit ihr- auf Rudis Bank.
Dies kam immer öfter vor und mit der Zeit waren Andrea und Svenja nicht mehr die Einzigen.
Matzel, der damals beste Freund von Andrea traf sich nun ziemlich oft mit den beiden, oder nur mit einer von den beiden.
Im Sommer 2004 kam es dann ziemlich häufig zu Spaziergängen von Matzel und Andrea, die entweder bei den beiden Zu Hause oder auf Rudis Bank endeten.
Jede Clique kennt bestimmt das Problem: Wo treffen wir uns heute?
Nun, für uns war es eben die Bank. Ein Treffpunkt, welcher nicht nur in der Mitte unseres Dorfes ist, sondern auch den Mittelpunkt aller unserer Wohnhäuser darstellte.
Wenn wir raus wollten, so gingen wir zu Rudis Bank. Wollten wir jemanden abholen oder nach Hause bringen, so geschah dies an Rudis Bank.
Aus den drei Freunden wurde eine immer größere Clique.
Bald schon, im Winter 2004/Frühjahr 2005 entwickelte sich unsere Firmgruppe, in der Andrea, Svenja, Matzel, Anna und Michael waren, zu einer lustigen Runde, die sich gerne zusammen setzte und miteinander redete und Spaß hatte- sich eben gerne traf.
Bald schon wurde Anna zu einem fetsen Bestandteil unserer Gruppe und auch sie kam gerne zu unserem Treffpunkt, saß mit uns auf dieser Bank und niemand von uns hätte damals wohl gedacht, dass sich dies nur noch mehr festigen würde.
Aus den vier Freunden wurde eine noch größere Clique, die schließlich aus Andrea, Svenja, Matzel, Anna, Nils, Jens, Jens und zwischenzeitlich auch unserem Hydro-Chris bestand.
Häufig dabei war auch Markus, ein Freund, den wir von der KjG her kennen.
Mit so vielen Leuten ist es im Grunde unmöglich sich irgendwo zu treffen oder miteinander weg zu gehen.
Nicht wenn man einen Treffpunkt hat, an dem man zufällig vorbeigeht und seine Freunde trifft, mit denen man an manchen Tagen gar nicht gerechnet hätte.
Wir saßen dort und redeten, lachten, schrien, hatten Spaß und stritte uns auch ab und zu.
Wir diskutierten stundenlang über Gott und die Welt, hatten wir Durst oder wollten etwas zum Naschen, so gingen wir einfach drei Meter hinter uns zu Hildes Wundertüte und holten uns, was wir brauchten.
Mit der Zeit jedoch verringerte sich die Anzahl der Freunde jedoch.
Andrea's damaliger Freund Chris kam immer selten und schließlich gar nicht mehr.
Svenja's Bruder Jens und dessen bester Freund Nils suchten sichirgendwo einen Baum und bauten sich dort ein Baumhaus.
Svenja machte im November mit ihrem damaligen Freund Jens schluss und alles was blieb, waren eben Andrea, Svenja, Anna und Matzel.
Von matzle hatten wir, bedingt durch seinen damaligen Freund Chris, nicht wirklich allzu viel, jedoch entwickelte sich die Freundschaft zwischen ihm und Svenja soweit, dass sie sich heute immernoch die besten Freunde schimpfen.
Wo vier Leute aufeinander hocken, sich je zwei von ihnen zusammen tun, da wird die Bank nur noch zu einem Treffpunkt von einer Zweiergruppe- Leider!
Rumgezicke, Meinungsverschiedenheiten und Lästerreien führten schließlich zu einem kurzen Aus der Rudis- Bank-Freunde.
Andrea und Anna blieben der Bank treu.
Bis Andrea mmit Svenja's Ex zusammen kam und Anna sich numehr an Svenja und Matzel gewandt hat.
Langsam kam es wieder zu Treffen auf Rudis Bank.
Anna, Svenja und Matzel verbrachten nunmehr viel Zeit zusammen an dem alten Ort und Mittelpunkt der Freundschaften.

Heute ist die Konstelation wieder eine etwas andere.
Der Kern besteht aus Svenja und Anna.
Diese zwei mitsamt ihren Freunden Sebastian und Jens sitzen immernoch sehr häufig auf Rudis Bank.
Auch Matzel mit seinem Freund Sascha kommt oft hinzu und wir sechs sind mitlerweile diejenigen, die sich die Rudis-Bank-Freunde nennen.




05. Oktober 2006
Schon etwas länger gibt es die Bank- Freunde nicht mehr so, wie sie es gegeben hat. Auch Matzel und Sascha sind nicht mehr gekommen, weil sie sich lieber alleine getroffen haben. Ihnen war das Bankleben einfach zu langweilig...
Zu Anna, Jens, Sebastian und mir sind dann noch andere Jungs gekommen: Kevin, Philip, Sebastians beste Freunde und Manuel, Philips Bruder. Der hat dann gleich noch Wolfgang mitgebracht... Und so sind wir ein wenig gewachsen.
allerdings haben wir uns eher selten bei Rudi getroffen. Manchmal waren wir für ein paar Stunden dort, aber meistens haben wir uns zu schnell gelangweilt.
Stattdessen sind wir zum Sportlerheim in Hackhausen gefahrn. Die Jungs haben eben Fußball gespielt und Anna und ich guckten zu, ich stellte mich auch ab und zu ins Tor und ja, wir hatten ne Menge Spaß
Aber wie sollte es schon so weiter gehen? Mit dem ganzen Spaß und den Freuden war irgendwann vorbei. es schlug ein, wie eine Bombe und es tat nicht nur mir so sehr weh...
Sebastian hat fremdgeknutscht.. Ich als seine Freundin war total am Ende udn hey, er aber auch. Ihm tat es leid und das glauben wir ihm alle.
Aber von da an war nichts mehr so wie früher!:
Ich konnte es ihm nicht wirklich verzeihen, weil da Gefühle mit im Spiel waren. ich konnte mich nicht mehr so geben und das hat nicht nur uns auseinander gebracht..
Alle hattenAngst darum, dass es jetzt aus ist, mit unserer Clique und nichts sollte so sein wie früher.
Die einzigen, die sich wohl nicht allzu große Sorgen gemacht haben waren Manuel und Jens. Manuel mit seinem Optimismus strotze weiterhin vor Unternehmungsfreude und Jens hielt sich eben so weit raus..
Philip bekam das Gefühl, dass Sebastian und Kevin ihn nicht mehr bei den berühmten Leibniz- Keksen dabei haben wollten. Ich erinnere mcih daran, ihn praktisch gezwungen zu haben, mit den Jungs zu reden- ihm bedeutet die Freundschaft viel zu viel, als da einfach auszusteigen!
So haben sies auch wieder hingebogen. Haben geredet, sich vertragen und immerhin hieran konnte man sehen, dass niemand von uns wollte und will, dass die Freundschaft kaputt geht!
An Sebastians 18. Geburtstag sollte doch dann noch einiges passieren. ich bin morgens aufgewacht und wollte ihn wieder haben. Wir hatten eine so schöne Zeit miteinander verbracht und das sollte uns doch keiner nehmen. Ich gab mir Müher mit seinem Geschenk. Es war ein Foto von uns beiden auf ein Puzzle gedruckt... Dazu eine kleine Fotocollage und eine Karte, in der steht, dass ich mich ihm schenke.
Leider verlief es aber nicht so, wie ich es mir ausgemalt hatte...
Philip und ich tranken viel zu viel und gingen dann Arm in Arm mit allen nach Hause. Ich weiß nicht, wie lange wir gelaufen sind, nur, dass es lange dauerte und wir uns so einiges erzählten...
Einziges Problem hier bestand darin, dass er wohl nichts so meinte wie er es sagte.
Ja, ich hatte mich in ihn verliebt und das wusste er. Es schieen, als wären auch bei ihm Gefühle da, aber Philip wird nie was mit mir anfangen, dazu ist er zu gut mit Sebastian befreundet und hey: Das kann ich verstehn. Bei uns Mädels würde das auch nicht so ablaufen!
Ich machte Sebastian Hoffnungen, dass wir doch noch eine Chance hätten. Aber als ich das gesagt habe, meinte ich das auch so. Immer wenn ich ihn sehe, dann weiß und merke ich, dass da noch Gefühle sind. Sie sind eben nur nicht mehr stark genug um eine glückliche Beziehung zu führen.

Gestern fing dann die ganze Misere erst richtig an..:
Wir wollten uns eigentlich alle zum Spielenachmittag treffen. Leider wurde daraus nichts. Als Jens und ich bei Anna ankamen waren wir nämlich die Einzigen- die anderen wollten aus irgendeinem Grund nicht kommen. Sie wollten etwas Abstand.
Ich weiß nicht genau warum, aber Anna und ich holten Wodka nach oben, ich mischte ih mit o- Saft, und betrank mich.
Kevin kam vorbei, Michael kam vorbei und dann passierte es auch schon: Ich fing an zu heulen und erzählte wohl meine ganze scheiß Lebensgeschichte. Ich heulte rum, wurde histerisch und Kevin holte auf meinen Wunsch hin auch noch Manuel, Philip und Sebastian. ich wusste, dass ich kein schöner Anblick war und ja, sie sollten mich so sehen..
Philip und ich allein im Zimmer. Ich sah nur in seine Augen, die nun nichts mehr von dem hatten, was sie so schön machten. Er sagte mir, dass er nichts von mir will... soll ich euch was sagen, ich hatte es nicht ganz geglaubt, als er mir dies vorher noch schrieb, nun aber war mir klar.. an den Jungen kommst du nicht ran.
Sebastian kam ins Zimmer ich sagte ihm, es ist Schluss- aus und vorbei. Ich konnte ihn dabei nicht ansehen, das hätte mir zu sehr weh getan..

Kevin, Michael, Anna, Jens und ich rauchten noch ein bisschen Shicha, aßen Weintrauben und ich wurde langsam wieder klarer im Kopf. Ich hörte mir an, was ich anscheinend alles erzählt habe und konnte es aiegentlich nicht fassen...

Heute Morgen stand ich auf. In meinem Kopf die Sätze von der HP der Jungs: Sie hat mir meinen GB versaut!Sie hat es verdient, dass es ihr jetzt so schlecht geht! Sie hat mir dabei geholfen, meinen kurzen, aber heftigen Streit mit Kevin zu beenden...
Jungs, ich hab euch alle lieb und okay, vielleicht habe ich Scheiße gebaut. Aber wozu sind wir Freunde, wenn ihr mich deswegen weniger mögt. Freunde sollten immer füreinander da sein. Sich alles sagen können und zueinander halten.
Ihr könnt das und das weiß ich und das soll euch keiner nehmen.
Und was ist nun damit, mir zu zeigen, dass ich auch, wenn ich nen Fehler gemacht habe, eure Freundin bin?!- Sagt mir Bescheid, wenn ihr euch dazu entschlossen habt, mir das zu zeigen!

Und dann kann die Geschichte weiter gehen.. Und meine Rolle wird bitte nur eine sehr kleine. Auf keinen Fall eine Hauptrolle und auch keine schlechte!

Finger weg vom Alkohol!!!